5. Deutsch-Chinesische Innovationskonferenz

Digitalisierung, neue Ansätze in der Klimaforschung, erste Vorschläge für eine gemeinsame Forschung in Künstlicher Intelligenz sowie der Bedarf nach klaren Rahmenbedingungen waren wichtige Themen der 5. Deutsch-Chinesichen Innovationskonferenz.

Die Veranstaltung fand am 27. und 28. Februar 2018 in Peking statt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MoST) organisierten die zweitägige Veranstaltung, bei der sich 300 Experten aus China und Deutschland zu den Themen Innovationspolitik sowie Innovation in den Themenbereichen Digitalisierung, Urbanisierung und Klima austauschten. Im Rahmen der Veranstaltung wurde das 40-jährige Bestehen der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China durch Herrn Staatssekretär Georg Schütte und Minister Wan Gang sowie Vertreter deutscher und chinesischer Forschungslandschaft gewürdigt.

Staatssekretär Georg SchütteStaatssekretär Georg Schütte (BMBF)

MoST

Minister Wan GangMinister Wan Gang (MoST)

MosT

In einem von Herrn Minister Wan vorgetragenen Grußwort des chinesischen Premierministers Li Keqiang bezeichnet dieser die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern als ein Vorbild für andere Länder und Impulsgeber für die Weltwirtschaft. Als wesentlicher Bestandteil der Zusammenarbeit wurde die Rolle der Deutsch-Chinesischen Plattform Innovation (DCPI) hervorgehoben.

Länderübergreifende Wissenschaftskooperationen sind zentrale Treiber für Innovationen. Um diese zukunftsfähiger zu gestalten, wurden Rahmenbedingungen für verschiedene Kooperationsformate diskutiert.

Teilnehmer der InnovationskonferenzVertreterinnen und Vertreter des BMBF, der deutschen Expertengruppe und des Organisationsbüros der Plattform

MoST

Für die zukünftige Zusammenarbeit sollen, neben der Innovationspolitik- und forschung, die globalen Herausforderungen unter Berücksichtigung der Sustainable Development Goals im Vordergrund stehen. Konkret wurden die Themen Klimaforschung, Biomaterialien, Biotechnologie und alternde Bevölkerung als wichtige Zukunftsthemen genannt. Beide Seiten sprachen auch die nachhaltige Weiterentwicklung der Zusammenarbeit durch vermehrte Einbindung des wissenschaftlichen Nachwuchses in die Kooperation an.